Hochsensibilität


Hochsensibel = immer auf Empfang

 

"Sei doch nicht immer so empfindlich!"  "Stell dich nicht so an!"  "Reiß dich mal zusammen!"  "Weichei!"  "Sensibelchen!"

 

Solche oder ähnliche Bemerkungen kennt wohl jede/r Hochsensible und zuckt hier womöglich gleich zusammen. 

 

Der Begriff „Hochsensible Person“ (kurz: HSP) wurde 1996 von der amerikanischen Psychologin Elaine Aron geprägt. 15-20% ihrer Patienten zeigten sehr sensitive Merkmale.

Dazu gehören ein intensives inneres Erleben, starke körperliche Reaktionen auf psychische Eindrücke, erhöhte Reizempfindlichkeit und vieles mehr. Die Patienten fühlen sich häufig irgendwie „falsch“ und haben das Empfinden, sich schwer in ihrem Alltagsleben zurechtzufinden. Oft berichteten HSP, dass sie sich von Kindheit an selten dazugehörig fühlen.

 

Es wird beschrieben, dass die Wahrnehmung von HSP detailreicher ist und eine tiefere Verarbeitung der Eindrücke stattfindet. Auch sind natürliche Wahrnehmungsfilter weniger ausgeprägt. Hochsensible Menschen sammeln dadurch sehr viel mehr Informationen, die tiefer und gründlicher verarbeitet werden. Durch die Fülle und intensive Verarbeitung kann es zu einer Reizüberforderung kommen, die bei HSP schneller Erschöpfung auslöst. Die Reaktionen können sich sowohl auf psychischer wie auch auf körperlicher Ebene zeigen. Da das Nervensystem von sich aus nur selten zur Ruhe kommt, sind HSP vermehrt von Stress und Burnout betroffen, was dann wiederum zu körperlicher Erschöpfung führt. Ein sich selbst unterhaltender Kreislauf wird in Gang gesetzt. Wenn auch Sie Ihre Stresskompetenz erhöhen möchten, empfehle ich Ihnen gern diesen Online-Stressbewältigungs-Kurs - bequem zu Hause.

 

Beim Lesen dieser Beschreibungen kam mir das Smartphone in den Sinn. Da wir in einer hochtechnisierten Welt leben, machen entsprechende Vergleiche häufig Sinn. Wenn wir das Smartphone am Abend zur Seite legen und sich selbst überlassen, stellen wir am nächsten Morgen fest (vorausgesetzt, es befindet sich nicht im Flugmodus), dass die Akkukapazität gegen null geht.

 

Warum ist das so? Wir haben keine Mails abgerufen, nicht im Internet gesurft, weder Nachrichten verschickt noch Filme angesehen. Unser Smartphone arbeitet auch ohne unser Zutun auf Hochtouren. Mails werden abgerufen, Nachrichten empfangen, das Wetter und je nach Einstellung werden die Apps aktualisiert. Und wer weiß, was noch so passiert.

 

Das Handy ist unentwegt beschäftigt: empfangen – senden – verarbeiten. Das kostet Energie! Und der Akku ist leer!

 

So geht es vielen Hochsensiblen, besonders wenn ihnen ihre Veranlagung nicht bewusst ist. Sie sind häufig schneller erschöpft.

 

Also gilt auch für HSP: Öfter mal in den „Flugmodus" wechseln! – Die Pause zwischendurch wirkt wahre Wunder!

 

Hochsensibilität ist eine Charaktereigenschaft, die gleichermaßen Frauen und Männer betrifft. Sie wird nicht erworben, sondern nach heutigem Wissensstand vererbt. Hochsensibilität äußert sich von Geburt an und kann nicht willentlich geändert werden.

 

Mittlerweile gibt es sehr viel Literatur und auch eine ganze Reihe von Informationen im Internet. Als ich anfing, mich bewusst mit dem Thema zu beschäftigen, hatte ich zahlreiche Aha-Momente. Plötzlich konnte ich meine eigenen Reaktionen, meine Geschichte und meine Stellung „in der Welt" einordnen – und auch die von anderen Menschen. Außerdem ist mir aufgefallen, dass auch ein erheblicher Anteil meiner Patienten in die Gruppe der HSP gehört – häufig ohne es zu wissen.

 

Die Erkenntnis und die Beschäftigung mit der eigenen Hochsensibilität oder der von nahestehenden Menschen führen zunächst einmal dazu, dass viele Missverständnisse, die auf Unwissenheit aufgebaut sind, aufgelöst werden können.  

 

Nachdem zu Beginn der Eindruck entstanden ist, Hochsensibilität sei nur eine Belastung, ist es im Folgenden möglich, auch die positiven Aspekte zu entdecken. 

 

Brigitte Küster formuliert in ihrem Interview: „Hochsensibilität ist eine Gabe!“

 

 


Die nachfolgenden Videos beleuchten das Thema "Hochsensibilität" von verschiedenen Seiten: 

 


Die häufigsten Merkmale der Hochsensibilität werden im folgenden Video beschrieben.

 


Aufgrund der ständigen Überstimulation, der Hochsensible Personen (HSP) ausgesetzt sind, sind HSP besonders gefährdet für Erschöpfung und Burnout. 

 


Wenn Sie wissen möchten, ob sie hochsensibel sind, dann beantworten Sie die Fragen im nächsten Video: 

 


Interessanterweise findet sich die Stoffwechselstörung HPU häufig bei Hochsensiblen Personen. Interessante Informationen dazu bietet das nachfolgende Video: 

 


 

Vor diesem Hintergrund ist es um so wichtiger, sich als Betroffene(r) mit dem Thema "Hochsensibilität" auseinanderzusetzen und persönliche Strategien zur Vorbeugung und Gesunderhaltung zu entwickeln. Gern unterstütze ich Sie in Ihrem Bemühen!

 

Wenn Sie den Eindruck haben, dass bei Ihnen eine HPU vorliegen könnte, nutzen Sie für eine erste Einschätzung diesen Online-Fragebogen.


Einige Literaturvorschläge: 

 



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